IRLAND / EIRE  2014

 

Unsere Hochzeitsreise (2 Jahre verspätet, aber dafür um so sehnsüchtiger erwartet) hat uns vom 2. September bis 11. September nach Irland geführt.

 

Wir sind von Trondheim über Oslo nach Dublin geflogen.

 

Um das Ganze etwas übersichtlich zu gestalten, werde ich den Bericht und die Fotos in Reisetage untergliedern und sie nach und nach auf die Homepage setzen. Da ich die über 600 Fotos sortieren und bearbeiten muss, wird das Ganze nach und nach geschehen.

 

Erster Tag

 

Start in Trongsundet 4.45 Uhr – Landung in Dublin  11.15 Uhr (Dubliner Zeit, man muss die Uhr nämlich eine Stunde zurückstellen) .

 

Am Flugplatz haben wir das Mietauto entgegengenommen – Seat Toledo. Das Auto hat Null Motorkraft, d.h. er geht bei zuwenig Gas einfach aus und das z. B. auch mitten auf der Kreuzung und hat keine Klimaanlage, was uns noch manche heiße Fahrt bescheren wird. Das Wetter ist nämlich den ganzen Urlaub über sehr schön. Naja – wenn Engel reisen...

 

Wir haben uns aus Dublin in Richtung Nord-Nordwest rausgewurstelt, denn das Fahren auf der falschen Straßenseite ist doch ganz schön gewöhnungsbedürftig. So war Knut doch froh, dass wir Dublin erstmal auf dem schnellsten Wege verlassen haben.

 

Da wir noch einen halben Tag vor uns hatten sind wir nach

 

 

 

Brù Na Bòinne  (bedeutet: Palast oder Herrenhaus der Boynes) . Das ist der Name einer der wichtigsten archäologischen Landschaften der Welt. Sie wird beherrscht von den spektakulären prähistorischen Ganggräbern von

 

Newgrange, Knowth und Dowth. Das ganze Gebiet ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.

 

Die Ganggräber im Boynetal  sind aus der Jungsteinzeit und ca. von 3000 vor Christus!!

 

Sie wurden über  Jahrtausende bis ins 14. Jahrhundert benutzt . Die Randsteine der Hügelgräber zeigen megalithische Kunst und zwar Symbole  (Einritzungen in Stein), die man auch von ganz anderen Erdteilen kennt (Australien z.B).   

 

 

 

 

Zweiter Tag

 

Frühstück an der Tankstelle(übrigens mit erstaunlichem Angebot von warmen und kalten Essen) – da das erste B&B tragischerweise kein Frühstück anbietet.

 

Wir haben uns entschlossen weiter nördlich bis an Nordirland´s Küste (gehört zu Großbritannien) zu fahren. Die Grenze ist außer an den Nummernschildern und den Geschwindigkeitsangaben in Meilen per km nicht länger ersichtlich. Wir fahren durch Londonderry  (eng und viel Stau) und kommen dann doch kurz nach Mittag an die Küste. Besichtigen alte Burgruinen „Dunluce Castle“ und essen einen phantastischen Pflaumenkuchen mit warmer Vanillesoße und Sahne.

 

 Wir wollen zum Abend wieder nach Irland zurück und umgehen Londonderry indem wir eine Fähre rüber nach Irland auf die Inishowen Peninsula nach Greencastle nehmen. Die Fähran- und Ablegestelle in Nordirland gibt uns dann mit ihrer Stacheldrahtumzäunung ein Dèjá-vu  (wie im „Osten“).

 

Auf der anderen Seite finden wir noch in Greencaste ein tolles B&B „On the Rock“. Ein schönes Zimmer mit Bad und toller Aussicht . Wir wurden gleich mit Kaffee und Scones empfangen und durften uns ein Frühstücksmenü für den nächsten Tag aussuchen.

 

 

Dritter Tag

 

4.September

 

Aufbruch nach einem echten irischen Frühstück 9 Uhr zum Malin Head – dem nördlichsten Punkt des irischen Festlandes. Wetter gut –bisschen Sonne, bisschen Wolken – kein Wind.

 

Landschaft beeindruckend – Straßen sehr! sehr! schmal!

 

Die Tour geht von Greencastle zum Malin Head – dann über Buncrana u. Letterkenny wieder nordwärts nach Dunfanaghy.

 

Dort mieten wir uns 15.30 ein Zimmer im Hostel „The Millhouse Corcreggan Dunfanaghy“ in einem Eisenbahnwaggon. Sehr urig und mal was anderes!

 

Danach noch ein Ausflug zum „Horn Head“ und abends lecker Essen in „Flynns Bar“ (Lachs und Pie).

 

 Allerdings muss Knut erst die Heizanlage reparieren, damit wir auch warm schlafen können – jeder in seinem Doppelstockbett!

 

 

 

 Es gibt ein Bild auf dem Malin Head wo man das Wort EIR... aus weißen Steinen gelegt, lesen kann. Das ist ein Überbleibsel aus dem 2. Weltkrieg, damit deutsche Flieger im 2. Weltkrieg sehen konnten, dass sie Großbritannien (Nordirland gehört zu England) schon überflogen haben und sich über der Republik Irland befinden.