Aktuelles 2017


21.Juli

Jetzt wird es mal Zeit etwas zu schreiben, um der Seitenüberschrift wirklich gerecht zu werden.

Heute ist mein letzter Urlaubstag nach fast 4 Wochen Ferien bei kaltem nassem Wetter. Seit 2 Tagen ist nun der Sommer eingekehrt - was soll´s. Muss ich den Sommer halt nach der Arbeit genießen. Etwas trist ist es schon und unsere Feriengäste taten mir auch etwas leid, obwohl sie es alle tapfer getragen haben und Fische im Fjord gab es umso mehr. 

Die Beeren und Pilze hinken hinterher aber mit etwas Sonne und Wärme werden sie den Rückstand schnell aufholen, denke ich mal.

Die ersten Pilze haben wir auch schon gegessen.

Eine gute Nachricht hab ich auch noch: Ich fahre ab morgen auf einer Asphaltstraße zur Arbeit. JIPPI!!!  Zumindest der Teil, den ich befahre,  ist fertig. Ich spare mindestens 10 Minuten und was noch wichtiger ist, ich fahre nicht mehr mein Auto kaputt auf dem Schotter- und Sandweg. Bilder folgen noch.

Knut hatte keinen Urlaub, da er einige Aufträge hatte und weiterhin hat, aber das ist ja gut so.

Wir erwarten auch weiterhin noch Besuch über den Sommer, also wird es nicht langweilig. Frank hat auch wieder 14 Tage seines Urlaubs bei uns verbracht  und wurde mit Kuchen und lecker Essen verwöhnt.

 

1.April 

Ja, es wird immer noch fleißig gesprengt um die Strasse in Richtung meiner Arbeit breiter und schlussendlich sicherer zu machen. Zum Glück gibt es eine App, die mir sagt, wann die Straße gesperrt ist. Bis jetzt belaufen sich Vollsperrungen nur auf höchstens eine Stunde, aber da es immer mitten am Tage ist, hat es für mich keine Relevanz.

Der Schnee ist nun wieder weggeregnet bis auf ein paar kleine Reste. Die ersten Huflattichblüten sind zu sehen und unsere Fensterbrettaussaat kommt wie verrückt. Auch die angestammten Schwäne und Kanadagänse sind zurück aus dem Winterquartier.

10.März

Nun haben endlich die Bauarbeiten an der Straße 193 zwischen Meltingen und Verrabotn begonnen. Herbeigesehnt seit langem und gefürchtet, weil auf meinem täglichen Arbeitsweg jetzt 2 Jahre lang gebaut wird.

Es soll aus dem löchrigen Grusweg eine Asphaltstraße werden. D.h. es wird verbreitert und dazu wird Wald abgeholzt, Gräben vertieft und Kurven begradigt und Brücken neu gebaut. Gesprengt werden muss auch, weil es ja schließlich zum Teil Gebirge ist. Ich hab Euch ein paar Fotos gemacht und werde auch regelmässig weiter Fotos machen. 

Zur Erinnerung ein paar Bilder, warum ich mich so auf die Asphaltstraße freue.

Und die folgenden Bilder sind keine Baustellenbilder sondern "normale"  Frühjahrserscheinungen.

9.März

Ein freier Tag und Superwetter: Sonne pur - kein Wind und völlige Stille. Das ist Serotoninausschüttung pur. Man atmet tiefer und es ist, als würde Glück durch die Adern fließen. Und das ist es wohl auch im übertragenen Sinne. Ich kann es nicht anders beschreiben. In solchen Momenten weiß ich, das ich genau dort bin, wo ich sein will. Alles andere tritt in den Hintergrund.

Ich weiß nicht, ob meine Fotos das Gefühl wiedergeben können, aber vielleicht einen Hauch dieses Gefühls. 

 

3. März

Nun hat uns der Winter doch noch erreicht. Es liegen 25 cm Schnee mit Minusgraden in der Nacht und Plusgraden am Tage. Die Tage werden merkbar länger und das tut dem Körper und der Stimmung unheimlich gut.

Das ist vielleicht auch ein Ursache dafür, mich nach dem Frühling zu sehnen. Deshalb musste ich einfach ein paar Frühlingsgestecke zusammenstellen. Ist zwar noch etwas hin bis Ostern, aber so lange wollte ich nicht mehr warten. Auch an ein Osterei aus Federn ( in dem Fall sind es die Federn eines Schneehuhnes, das wir im Herbst verspeist haben) habe ich mich gewagt. Es ist sehr hübsch geworden, finde ich, aber sowas ist natürlich Geschmackssache.

18.Februar 

Das Jahr 2017 ist nun auf dem Weg und dank einer Influenza mit einigen Nachwehen gibt es erst heute den ersten Eintrag des neuen Jahres.

Sowohl Januar als auch Februar haben nicht den erwarteten typischen norwegischen Winter gebracht. Es wechseln sich Regen und Frost ab und eine geschlossene Schneedecke haben wir nur kurze Zeit gehabt. Zweistellige Minusgrade waren eine Woche lang.

Ehrlich gesagt, glaube ich auch, dass es so ähnlich weitergehen wird.Vielleicht werden wir mal mit einem frühen Frühling belohnt. Aber, wer weiß das schon.

Ein paar winterliche Fotos gibt es trotzdem. 

Außerdem ist Knut Mitglied der großen Toyotafamilie geworden. Seinen Renault hat er verschrottet.